Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

für Webinare, Coachings und Dienstleistungen von Maurice Kuhn

1. Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen Maurice Kuhn (nachfolgend „Dienstleister“)
und seinen Auftraggebern über die Durchführung von Webinaren, Online-Schulungen und verwandten Dienstleistungen.

Die AGB gelten sowohl gegenüber Verbrauchern (B2C) als auch gegenüber Unternehmen und Selbstständigen (B2B) im Sinne des § 14 BGB.

Abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht anerkannt, es sei denn, der Dienstleister stimmt deren Geltung ausdrücklich schriftlich zu.

2. Leistungsumfang

Der Dienstleister im Sinne des Kleinunternehmers (§ 19 UStG) bietet insbesondere folgende Leistungen an: 

  • Durchführung von Live-Webinaren

  • Durchführung von Online-Schulungen

  • Individuelle 1:1-Coachings

  • Konzeption und inhaltliche Vorbereitung der Veranstaltungen

Art, Umfang, Dauer und Ziel der Leistungen ergeben sich ausschließlich aus dem individuellen Angebot bzw. der Leistungsbeschreibung.

Eine Aufzeichnung oder Nachbereitung ist nicht Bestandteil der Leistung, sofern dies nicht ausdrücklich schriftlich vereinbart wurde.

3. Vertragsschluss

Angebote des Dienstleisters sind freibleibend und unverbindlich.

Ein Vertrag kommt erst durch schriftliche Auftragsbestätigung oder durch Beginn der Leistungserbringung zustande.

Bei Online-Buchungen kommt der Vertrag mit Zugang der Buchungsbestätigung zustande.

4. Vergütung und Zahlungsbedingungen

a) Allgemeines

Die Vergütung erfolgt je nach Vereinbarung: 

  • als Pauschalpreis,

  • nach Stunden- oder Tagessatz,

  • oder als individuell definiertes Leistungspaket.

Alle angegebenen Preise sind Endpreise.
Aufgrund der Anwendung der Kleinunternehmerregelung gemäß § 19 Abs. 1 UStG wird keine Umsatzsteuer erhoben und folglich auch nicht ausgewiesen.

b) Zahlungsbedingungen B2B (Unternehmen)

  1. 80 % der vereinbarten Vergütung sind ab Auftragserteilung fällig.
    Der Zahlungseingang muss spätestens 4 Wochen vor Leistungsbeginn erfolgen.

  2. Die restlichen 20 % sind nach vollständiger Leistungserbringung fällig.

  3. Geht die Vorauszahlung nicht fristgerecht ein, ist der Dienstleister berechtigt: 

    • den Termin zu verschieben oder

    • nach vorheriger Ankündigung vom Vertrag zurückzutreten.

c) Zahlungsbedingungen B2C (Verbraucher)

  1. Die Vergütung ist zu 100 % im Voraus zu entrichten.

  2. Der Zahlungseingang muss spätestens 4 Wochen vor Termin / Leistungsbeginn erfolgen.

  3. Bei ausbleibender Zahlung besteht kein Anspruch auf Durchführung der Leistung.

d) Zahlungsverzug

Bei Zahlungsverzug ist der Dienstleister berechtigt: 

  • die Leistung auszusetzen oder abzulehnen,

  • vom Vertrag zurückzutreten.

Im Falle eines Rücktritts ist der Dienstleister berechtigt Stornogebühren in Höhe des entgangenen Gewinns geltend machen.

5. Stornierung durch den Auftraggeber

Eine Stornierung bedarf der Textform (z. B. E-Mail).

Es gelten folgende Stornierungsbedingungen: 

  • bis 28 Tage vor Leistungsbeginn: kostenfrei

  • 14–27 Tage vor Leistungsbeginn: 50 % der vereinbarten Vergütung

  • ab 13 Tage oder weniger vor Leistungsbeginn: 100 % der Vergütung

Maßgeblich ist der Zeitpunkt des Zugangs der Stornierung.

6. Absage oder Terminverschiebung durch den Dienstleister

Der Dienstleister ist berechtigt, Veranstaltungen aus dringendem und wichtigem Grund abzusagen oder zu verschieben, insbesondere bei: 

  • Krankheit

  • höherer Gewalt

  • technisch nicht zu vertretenden Störungen

In diesen Fällen wird zeitnah ein Ersatztermin angeboten.

Eine Haftung oder Rückerstattung ist ausgeschlossen, sofern ein Ersatztermin angeboten wird.

7. Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

Der Auftraggeber verpflichtet sich zu aktiver Mitwirkung, insbesondere: 

  • Bereitstellung der Teilnehmerliste spätestens 5 Tage vor Leistungsbeginn

  • Nutzung der vom Auftraggeber bereitgestellten Technik (z. B. Webinar-Tools)

  • Benennung eines festen Ansprechpartners

  • Bereitstellung der E-Mail-Adressen aller Teilnehmenden zur Materialverteilung

Inhalte und Unterrichtsmaterialien werden während oder nach der Veranstaltung verteilt.

Kommt der Auftraggeber seinen Mitwirkungspflichten nicht nach, ist der Dienstleister berechtigt, 

  • die Leistung ersatzlos abzubrechen

  • ohne Anspruch auf Kostenrückerstattung.

8. Haftung und Lernerfolg

Der Dienstleister schuldet keinen konkreten Lernerfolg.

Die Haftung ist ausgeschlossen für: 

  • technische Ausfälle externer Dienstleister

  • Internet- und Plattformstörungen

  • mangelnde Umsetzung der vermittelten Inhalte

  • Verhalten einzelner Teilnehmenden

Die Haftung ist auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt, soweit gesetzlich zulässig.

9. Aufzeichnungen & Nutzungsrechte

Aufzeichnungen von Veranstaltungen sind – sofern überhaupt – ausschließlich dem Dienstleister vorbehalten.

Eine Aufzeichnung dient ausschließlich als rechtlicher Nachweis.

Auftraggebern und Teilnehmenden ist es untersagt: 

  • Veranstaltungen aufzuzeichnen

  • Inhalte ohne Zustimmung weiterzugeben oder zu verwerten

10. Datenschutz

Es gelten die jeweils aktuelle Datenschutzerklärung des Dienstleisters sowie die gesetzlichen Datenschutzbestimmungen (DSGVO).

11. Anwendbares Recht & Gerichtsstand

Es gilt ausschließlich deutsches Recht.

Gerichtsstand für alle Streitigkeiten ist – soweit gesetzlich zulässig – Mainz und Altrip.

12. Salvatorische Klausel

Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.